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Christian über Sven

Sven ist ein Visionär und Vordenker, nicht nur was die zukunftsweisenden IT-Lösungen angeht, die er mit seinem Team bei Pickert entwickelt, sondern auch bei der Frage wie gute Zusammenarbeit künftig gestaltet sein kann. Agiles Denken und Handeln begreift er nicht als notwenige Anforderung einer sich wandelnden Arbeitswelt, sondern als Chance, die er für sich und seine Mitarbeiter nutzen möchte. Seine größte Stärke ist das frühzeitige Erkennen relevanter Themen, was ihn in die Lage versetzt agieren zu können und ihn davor bewahrt reagieren zu müssen. Diese Eigenschaft macht die Zusammenarbeit mit Sven äußerst konstruktiv und produktiv.

Sven hat schnell verstanden, dass Agilität nicht mit Methoden des Managements eingeführt oder von oben für andere verordnet werden kann. Diese ist der Grundsein für die erfolgreiche Veränderung vom klassischen Management zum agilen Danken und Handeln. So fielen unsere konzeptionellen Ideen, unser Verständnis für menschliches Verhalten und unsere Expertise bei der Gestaltung von Lernprozessen auf fruchtbaren Boden. Alle gemeinsam konnten wir bei Pickert in kurzer Zeit viel erreichen und machen nach wie vor große Schritte.

Mit Sven über die Themen New Work, Agilität und Digitalisierung nachzudenken und neue Impulse in Form von Blog und Buch zu teilen, ist mir eine wahre Freude. Dabei profitiere ich sehr von seinem technischen und strukturierten Blickwinkel. Seine Tatkraft ist ansteckend und inspirierend. Worte wie könnte, hätte oder würde scheinen in seinem Wortschatz nicht vorzukommen – und das ist auch gut so.

Dass wir beide gerne essen und trinken dürfte aus Svens Beitrag über die Zusammenarbeit mit mir bereits bekannt sein. Wo ich mich jedoch auf die Qualität der ortsansässigen Bäcker und Metzger verlasse, da übernimmt er kurzerhand die Patenschaft für ein eigenes Schwein, welches er komplett verwertet und veredelt. Da passt es auch ins Bild, dass er zusammen mit seiner Frau seit kurzem in einer der schönsten Weingegenden Deutschland lebt. Ich hoffe wir erleben noch viele Abende, an denen wir begleitet von Pfälzer Wein, Neapolitanischer Pizza und luftgetrocknetem Schinken aus eigener Herstellung über die neue Arbeit diskutieren.

Sven O. Rimmelspacher, Jahrgang 1968, ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.  Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Pickert & Partner GmbH und seit 1992 im Unternehmen. Anfangs als Entwickler, später als Projektleiter, technischer Leiter und Prokurist. Seit 2006 ist Rimmelspacher Gesellschafter des Unternehmens und wurde zum Geschäftsführer bestellt. Zur gleichen Zeit übernahm er die Leitung von Vertrieb und Marketing. Seit 2009 ist Rimmelspacher als Mehrheitsgesellschafter und vorwiegend für Unternehmensentwicklung und -strategie, Produktmanagement und Forschung verantwortlich.

 

Sven über Christian

Christian habe ich auf einem Kongress zum Thema Industrie 4.0 kennengelernt. Wir kamen über das Thema Mensch im Industrie 4.0-Umfeld ins Gespräch, da ihn als Sozialwissenschaftler das Thema von Natur aus beschäftigt und ich zu dieser Zeit zwei Gedanken dazu hatte. Zum einen war ich zu dieser Zeit noch in einem großen Forschungsprojekt MetamoFAB unterwegs, in dem das Thema Mensch ein ganzes Arbeitspaket war und zum zweiten ich schon damals das unbestimmte Gefühl hatte (heute weiß ich es), dass Industrie 4.0 ohne Agile Organisationen nicht funktionieren kann.

Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und ein Gespräch vereinbart, zu dem wir uns detaillierter austauschen wollten, ob wir vielleicht zusammen irgendetwas in dieser Richtung machen möchten. Als wir uns dann kurze Zeit später getroffen haben, habe ich gemerkt, dass wir uns auf Anhieb sowohl persönlich als auch inhaltlich gut verstanden haben (und das obwohl ich als strukturierter Techniker eher eine angeborene Skepsis gegenüber dieses Berufszweigs hatte! :))

Wie wir also so am Reden waren, kam ich vom der allgemeinen Betrachtung eher auf konkrete Themen, die mich beschäftigten und plötzlich waren wir mitten in der agilen Transformation meines Unternehmens. Der Rest ist heute schon Geschichte und führte letzten Endes auch zum Buch und dieser Website.

Christian versteht es auf für mich unnachahmliche Weise, mir einen Zugang zu den komplexen Systemen Mensch und Organisationen zu vermitteln, was mir schon immer nicht sonderlich leicht gefallen ist. Ich bin mittlerweile knapp 50 Jahre alt und bilde mich schon immer kontinuierlich weiter. Ich hätte aber nie gedacht, dass sich mir ein solch ganzes neues Themenfeld wie die Sozialwissenschaften noch eröffnen könnte (weil ich damit bisher nie etwas anfangen konnte). Ich bin selbst überrascht, wie sehr ich mich in den letzten eineinhalb Jahren verändert habe und dazu hat er einen großen Teil beigetragen. Durch die vielen Gespräche mit ihm (und auch seinem Kollegen Mario) bin ich auch zu dem Schluss gekommen, dass es kein Wunder ist, dass viele Veränderungen die ich in der Vergangenheit bereits angegangen bin, nie so richtig funktioniert haben. Und dafür bin ich sehr dankbar.

Neben den beruflichen Interessen und den unterschiedlichen Blickwinkeln auf das was wir tun, haben wir uns auch auf anderen Themenfeldern noch getroffen. Auch Christian kümmert sich um gute Lebensmittel, deren Herkunft und gutes Essen, über Reisen und Fußball können wir auch sprechen und so verbringen wir auch gerne außerhalb unserer Unternehmen Zeit miteinander.

Christian Wißmann wohnt mit seiner noch kleinen Familie in Tübingen. Dort arbeitet er als Gründer und Geschäftsführer der ACCENTUS GmbH. Er und seine Kollegen beschäftigen sich mit den Themen New-Work, Organisations- und Personalentwicklung. Gemeinsam unterstützen sie Organisationen aus Wirtschaft und Verwaltung bei der erfolgreichen Bewältigung tiefgreifender Transformations-Vorhaben. Dazu nutzen sie ihre detailreiche Kenntnis zu menschlichem Denken und sozialen Verhalten.
Bevor Christian Wißmann die ACCENTUS GmbH gründete, forschte er an der Eberhard Karls Universität in Tübingen, mit dem Schwerpunkt auf menschliches Verhalten in informellen Gruppen.
Sehr prägend war die Mitarbeit bei adidas Lateinamerika (Panama) unter Hanna Domiguez und Charlie Maurath – dort lernte er wie viel Verantwortung man zu tragen bereit ist, wenn man Vertrauen erlebt.

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